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Kartenhalter Pfau rot

6,90 

Mit diesem Kartenhalter mit dem Symbol des Pfau aus handgemachter Keramik in rot, lassen sich Karten und Fotos einfach und wirkungsvoll präsentieren.

Größe 5,5 x 5 x 3 cm (B x H x T)

Diesen Kartenhalter mit Pfau in rot, stellen wir in unserer klostereigenen Keramikwerkstatt mit Hilfe von je einer Gipsform für Vorder- und Rückseite von Hand aus rotem Ton her. Dann werden beide Teile zusammengefügt und verputzt. Wenn der Rohling getrocknet ist, tauchen wir ihn zunächst in eine, nach unserem Rezept hergestellte, graue Tonengobe und tragen dann eine weitere rote Tonengobe sorgfältig mit dem Pinsel auf, so dass nur die Erhebungen des Motivs betont werden. Zum Abschluss wird der Kartenständer bei 1120° Grad im Elekroofen gebrannt

Die Modelle und Gipsformen für alle Kartenhalter stellen wir nach eigenen Entwürfen selbst her.

Jeder Kartenständer entsteht in aufwendiger, reiner Handarbeit mit viel Liebe zum Detail und ist ein deshalb kleines Unikat. Kleine Unterschiede in Farbe und Ausführung sind daher möglich.

Das gleiche Motiv in weiß finden Sie hier.

 

Pfau als Symbol

Bischof Badurad von Paderborn wollte im 9. Jahrhundert in seinem noch jungen Bistum die Heiligenverehrung fördern und den Glauben stärken. Deshalb schickte er im Jahr 836 Gesandte aus Paderborn nach Le Mans, um dort die Gebeine eines Heiligen zu erbitten. Bei sich hatten sie ein Empfehlungsschreiben von Kaiser Ludwig dem Frommen. Bischof Aldrich von Le Mans und die dortigen Gläubigen schenkten der Paderborner Gesandtschaft die Reliquien des heiligen Liborius, der im 4./5. Jahrhundert Bischof von Le Mans gewesen war.

Einer Legende nach, die im 18. Jahrhundert aufkam, soll bei der Übertragung der Gebeine ein Pfau der Prozession als Wegweiser voran geflogen sein. Immer, wenn die Pilger einen Halt einlegten, hielt auch der Pfau inne; wenn sie aufbrachen, flog der Vogel weiter. Am Ziel ließ er sich auf der Turmspitze des Paderborner Domes nieder. Als die Gesandten mit den Reliquien in die Kirche eingezogen waren, fiel der Pfau, der seine göttliche Mission erfüllt hatte, tot zu Boden. Daher ist der Pfau eines der Attribute des heiligen Liborius und bis heute wird der Prozession bei den Liborifeiern ein Pfauenwedel vorangetragen.

Aus diesem Grunde ist der Pfau das Wahrzeichen des Liborifeses. Die Übergabe der Reliquien des heiligen Liborius begründete den bis heute zwischen den Bistümern bestehenden Liebesbund ewiger Freundschaft. Der heilige Liborius wurde so im besten Sinn zum Brückenbauer zwischen zwei Völkern.

Der Pfau wurde früher auch als Sinnbild der Unsterblichkeit verstanden, weil sein Fleisch unverweslich bleiben soll. Deshalb wurde sein Bild sehr oft auf altchristlichen Gräbern angebracht.

7 vorrätig