Am Dienstag, dem 31.3., vollendete sich das Leben unserer Schwester Heriburg nach schwerer Krankheit. Geboren wurde sie am 11.10.1950, ihre Profess legte sie am 2.12.1976 ab.

Unsere Schwester Heriburg war wesentlich geprägt von der liebevollen und tatkräftigen Sorge für die ihr anvertrauten Menschen.
In Wuppertal im Bergischen Land geboren hielt sie mit ihrer geliebten Heimat und mit ihrer dort lebenden Familie zeitlebens einen lebendigen Kontakt. Bis zu ihrem Eintritt in unsere Abtei vom Hl. Kreuz im Juni 1974 arbeitete sie als Erzieherin.
Bei der Einkleidung übernahm sie den Klosternamen von unserer kurz vorher verstorbenen Schwester Heriburg Kadow, die sie in ihrem Eintrittsjahr persönlich kennengelernt hatte. Diese Beziehung hielt unsere Schwester Heriburg immer in kostbarer Erinnerung.
Im Kloster übertrug man ihr – neben manchen Nebenaufgaben – die Dienste in der Küche. Im Amt der Wäschemeisterin hat sie fast zwei Jahrzehnte mit Umsicht und Kompetenz für das Wohl jeder einzelnen Schwester gesorgt.
Im Mai des vergangenen Jahres wurde sie plötzlich durch die Diagnose einer schweren Krebskrankheit aus allem herausgerissen.
Jetzt, so glauben wir, hat sie auf dem steilen Weg der Nachfolge mit ihrem Herrn „hinauf nach Jerusalem“ ihr Ziel erreicht.

Wir bitten, mit uns für unsere Schwester Heriburg zu beten.