Heimgang unserer Sr. Perpetua

Unerwartet starb am 19.9. unsere Schwester Perpetua Maria Föcker. Am 01.01.1934 in Dülmen im Bistum Münster geboren wuchs Schwester Perpetua zur Zeit der aufstrebenden Nazi-Herrschaft in einer noch festgeprägten katholischen Umwelt auf. Ihre Kindheits- und Jugendjahre waren überschattet von der Not des Krieges und der Nachkriegszeit in ihrer völlig zerstörten Heimatstadt. Feste Ausrichtung ihres Weges bedeuteten ihr die Verbundenheit mit der kirchlichen Gemeinde und mit einer lebendigen Jugendarbeit. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Tätigkeit in einer Rendantur trat sie mit 25 Jahren 1959 in unser Kloster ein.
Bei der Einkleidung erhielt sie den Namen Perpetua. Ihre Profess legte sie am Fest des heiligen Martin am 11. November 1961 ab.
Über 40 Jahre lang übernahm sie die verantwortliche Sorge für das Priesterhaus, für die Gäste und unsere Spirituale. Immer traf man sie freundlich und in fragloser und schwesterlicher Hilfsbereitschaft an. Auch im Alter verrichtete sie bis zum letzten Tag kleine Dienste in Beständigkeit und Achtsamkeit. Wir schauten bereits mit ihr auf ihr 60. Professjubiläum im November dieses Jahres aus, an dem wir mit ihr für Gottes Treue danken, aber auch ihre Treue in unserer Gemeinschaft ausdrücklich feiern wollten. Christus, der sie nun kurz zuvor zu sich rief, wird ihr mit seiner ewigen Treue antworten.

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