Heimgang unserer Schwester Eleuthera

Am Dienstag, den 12.1., ist unsere Schwester Eleuthera Thea Elisabeth Grapentin
(geb. 16.11.1925 Prof. 29.09.1953) heimgegangen. Christus führte sie hinaus in die Freiheit, gemäß der Verheißung, die ihr Name in sich birgt.
Im pommerschen Wismar geboren war Schwester Eleuthera bis in ihr hohes Alter eine lebhafte Begeisterung eigen für die Schönheiten in Natur und Schöpfung. In freiheitlicher Weise stets dem Leben zugewandt war die innere Mitte ihres Daseins die Freude am Wort Gottes in der Hl. Schrift und seine Feier in der Liturgie.
Nach ihrem Studium konvertierte sie mit 25 Jahren zur Katholischen Kirche. Dieser
Entschluss kam zwei Jahre später mit dem Eintritt in unsere Gemeinschaft, die Abtei vom Hl. Kreuz, zu vertiefter Entschiedenheit.
Bei den vielen verschiedenen und verantwortungsvollen Aufgaben, die ihr übertragen
wurden, konnte sich ihre Freude und Kompetenz im Bereich der Liturgie entfalten,
besonders in der Mitarbeit an der Reform unseres Offiziums gemäß dem 2. Vat. Konzil und als Sakristanin.
Als langjährige Novizenmeisterin und später als Oblatenrektorin vermochte sie in ihrer ungetrübten Begeisterung ihre reichen geistlichen Anregungen und Impulse den ihr anvertrauten Menschen mitzuteilen und Lebenshilfe zu schenken.
Bis in die letzten Wochen war sie im Chor präsent und bewahrte sich eine Wachheit für die Ereignisse in der Kommunität.
Möge der Herr sie in die Freiheit hinausführen, zu der er uns alle befreit hat.
Wir bitten, mit uns für unsere Schwester Eleuthera zu beten.
Im Namen aller Schwestern
Sophia Schwede, Äbtissin

 

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