Besuchern unserer Klosterkirche dürfte in den vergangenen Jahren kaum entgangen sein, dass dort Maßnahmen längst überfällig waren – die rußgeschwärzten Wände und der herabfallende Stuck der Decke fielen sogleich ins Auge. Nicht sichtbar, aber noch gravierender war jedoch, dass auch die Elektroanlagen und die übrige Haustechnik dringend erneuerungsbedürftig sind.
Nach ersten Überlegungen zu einer Sanierungsmaßnahme Anfang 2017 kristallisierte sich für uns schon bald heraus, dass wir auch das Raumkonzept und die Ausgestaltung unserer Klosterkirche in den Blick nehmen wollten.
Es begann ein Gesprächsprozess innerhalb unserer Gemeinschaft, in dem wir uns auch der Frage nach unserem Auftrag in der Welt und für die Welt stellten. Mitte 2017 war es dann soweit, dass wir uns in großer Einmütigkeit für einen Architektenentwurf entschieden haben. Dieser sieht vor, dass der Innenraum der Kirche so umgestaltet wird, dass wir als klösterliche Gemeinschaft gemeinsam mit den übrigen Gottesdienstbesuchern im bisherigen Nonnenchor Platz finden. Im Sinne des Communio-Gedankens werden wir uns in Halbkreisen rund um den Altar versammeln, der einen neuen Platz in der Mitte des Kirchenschiffes erhalten wird.
Ende April diesen Jahres haben wir nun mit der Sanierung begonnen, die mittlerweile schon gute Fortschritte macht.