Wir stehen an dem Beginn der Adventszeit. Viele von uns sehnen sich nach Ruhe, nach Besinnung – und haben doch schon in der Vergangenheit immer wieder die Erfahrung gemacht, dass dies nicht so einfach zu verwirklichen ist. Was tun? Resignieren? Aufgeben?
Ein Wort aus der Benediktsregel kann uns vielleicht eine Hilfe sein, die Tage des Advents bewusst zu gestalten. Dort heißt es im 52. Kapitel über den Gebetsraum im Kloster, das Oratorium: „Wenn einer still für sich beten will, trete er einfach ein und bete …“.
Können wir diesen Satz übersetzen in unsere Zeit, in unseren Alltag, der bei jedem und jeder sicher recht unterschiedlich aussieht?
Vielleicht kann er für uns eine Einladung sein
– nach kurzen Zeiten und Gelegenheiten des Aufblickens zu Gott im Alltag zu suchen,
– irgendwo eine besondere Stelle einzurichten, die uns einlädt, ein paar Minuten innezuhalten – in der Wohnung, am Arbeitsplatz –
… um dann „einfach“ ein paar Minuten dazu sein vor Gott.

Ihnen einen gesegneten Weg durch den Advent!